Gesundheit & Ratgeber

Organspendeausweis als Download zum Ausdrucken

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

Viele Menschen tragen in sich die Angst, als Besitzer eines Organspendeausweises im Krankenhaus nicht richtig behandelt zu werden. Dass diese Angst unbegründet ist, wissen viele nicht. Wir klären auf. Als Organspender kann man Leben retten. Downloaden Sie sich hier Ihren Organspendeausweis…

Rund 12000 schwerkranke Menschen hoffen in Deutschland auf eine lebensrettende Transplantation. Doch es gibt zu wenig Organspender. Auch weil viele befürchten, dass sie mit einem Spenderausweis im Ernstfall in einem Krankenhaus nicht optimal versorgt werden.

Eine unbegründete Angst. Oberstes Ziel der Ärzte ist es, Leben zu retten. Ein einzelner Arzt hat keinen Einfluss darauf, was mit gespendeten Organen geschieht. Zum einen werden die Organe nach rein medizinischen Kriterien von der unabhängigen Vermittlungsstelle Eurotransplant an die Patienten auf den Wartelisten vermittelt.

Thema Hirntod. Zum zweiten müssen zwei unabhängige Ärzte den Hirntod eines Patienten zweifelsfrei feststellen. Liegt zudem eine Zustimmung zur Organspende vor, werden die nötigen Untersuchungen durchgeführt, die Daten an Eurotransplant weitergeleitet und die Organentnahme vorbereitet.

Alle können spenden. Organspender kann jeder ab 16 Jahren werden. Ab dem 14. Lebensjahr kann man einer Spende seiner Organe widersprechen. Hier können Sie den Organspenderausweis downloaden oder zum Bestellen beim Infotelefon Organspende (Tel. 08 00/90 40 400 Mo - Do 9 bis 18 Uhr und Fr 9 bis 16 Uhr). 

Oder Sie laden sich den Organspendeausweis von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung herunter. Hier können Sie gleich am Computer den Namen eintragen und sich das Dokument ausdrucken. Klicken Sie dazu einfach auf die einzelnen Zeilen!

Auch Angehörige informieren

Die Entscheidung für eine Organspende wird in Deutschland nicht registriert. Deshalb sollte man den Spenderausweis immer mit sich führen und auch seine Familie informieren.

Andere Länder, andere Regeln. In Österreich, Italien, Spanien und Slowenien gilt die Widerspruchslösung. Hier muss jeder eine Organspende zu Lebzeiten schriftlich ablehnen, auch Touristen. Wer also nicht spenden will, sollte seine Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentieren - am besten in der Landessprache.

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