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"Dirty Dancing": 5 überraschende Fakten über den Kult-Film

Autor: FREIZEIT REVUE Redaktion

„Mein Baby gehört zu mir!“ Wer kennt diesen kultigen Satz aus "Dirty Dancing" nicht!? Wenn Johnny und Baby ihre legendäre Hebefigur zeigen, werden heute Abend (20.15 Uhr RTL II) wieder viele Fan-Herzen höher schlagen. Ihre Liebesgeschichte zählt seit Jahren zu den romantischsten in der Kinogeschichte: Frances, ‚Baby’ Houseman, gespielt von Jennifer Grey, verbringt die Ferien in einem Resort. Ein eher langweiliger Urlaub, bis sie auf den Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) trifft und seine neue Tanzpartnerin wird. Der heißeste Sommer ihres Lebens beginnt. Der Kultfilm löste in den 1980er Jahren ein regelrechtes Tanzfieber aus — und machte die Hauptdarsteller über Nacht zu Stars. Heute hätte Patrick Swayze seinen 65. Geburtstag gefeiert. Mit seiner Rolle als leidenschaftlicher Tanzlehrer wird er auch über seinen viel zu frühen Tod hinaus ein Frauenschwarm bleiben.

Eine Kultszene entstand aus purem Zufall

Und wer jetzt glaubt, er kennt den Film in auswending, irrt womöglich! Hätten Sie z.B. gewusst, dass ein Schauspieler beinahe nicht mitgespielt hätte? Wer es ist, und welche Rolle grüne Farbe spielt, verraten wir Ihnen hier. Fünf Fakten über Dirty Dancing!


Die berühmte Hebefigur-Szene im See: Das Paar wurden  nur aus der Ferne gezeigt – sonst hätte man Gänsehaut und blaue Lippen erkannt (Foto: ddp images)

1. Ohne Patrick Swayze?

Patrick Swayze war nicht die erste Wahl für Regisseur Emile Ardolino: Val Kilmer sollte den leidenschaftlichen Tanzlehrer spielen. Lehnte die Rolle aber ab. Sie ging an Billy Zane (Titanic). Doch die Chemie zwischen ihm und Jennifer Grey stimmte nicht. Dafür sprang der Funke bei Patrick Swayze über. Sein großer Durchbruch in Hollywood!

2. Grüne Farbe

Ein Teil des Films wurde im Herbst gedreht, obwohl die Geschichte im Sommer spielt. Mithilfe von grüner Sprühfarbe gaben Set Designer den rot-braunen Gräsern und Blättern einen frischen, grünen Anstrich.

3. Verruchter Filmtitel

Beinahe hätte es den Filmtitel nicht gegeben. Kanadische Grenzbeamte glaubten, dass es sich bei der Produktion um einen Erotikfilm handelt. Die Drehbuchautoren suchten nach einem weniger verruchten Namen. „I was a teenage mamba queen“, schlug das Team vor. Doch glücklicherweise blieben die Produzenten schlussendlich beim Original-Titel.

4. Improvisation

In einer Szene proben Johnny und Baby für ihren großen Auftritt beim Abschlussabend. Verführerisch kriechen die Beiden aufeinander zu – Leidenschaft pur. Das stand so aber nicht im Drehbuch! Patrick Swayze und Jennifer Grey machten sich eigentlich nur für die anschließenden Aufnahmen warm. Die improvisierte Einlage gefiel dem Regisseur so gut, dass er sie in den Film aufnahm.

5. Eine große Party

Am Set herrschte eine ausgelassene Stimmung. Schnell entwickelten sich die Proben zu fröhlichen Tanzabenden, bei denen gelacht, getanzt und getrunken wurde. So entwickelte sich aus dem Team eine kleine Familie. Viele der Szenen konnten aufgrund der heiteren Stimmung nicht wie geplant gedreht werden. Die Schauspieler mussten improvisieren, was die Produzenten auch befürworteten.